Am 10. Oktober startete unsere Reise um 16:30 Uhr in Langen. Auf dem Parkplatz am
Hallenbad trafen wir uns gemeinsam mit 22 Mitgliedern , um gemeinsam unsere Reise nach
Tamariu anzutreten.
Wir sind mit vier Autos losgefahren und waren schon kurz nach neun in Spanien, deutlich
früher als eigentlich geplant. Kaum angekommen, haben wir uns in ein kleines Café gesetzt.
Die Verständigung lief anfangs etwas holprig, aber trotzdem gut genug, dass wir alle
Getränke und etwas zu essen bekommen haben. Nach der langen Fahrt waren wir ziemlich
müde, aber trotzdem froh, endlich angekommen zu sein.
Bevor wir unsere Apartments beziehen konnten, war zunächst etwas Geduld gefragt. Die Zeit
überbrückten wir mit lustigen Kennenlernspielen, während Cedric sich um die Organisation
unsere Unterkunft kümmerte. Als anschließend alles geregelt war, war die Wartezeit schnell
vergessen. Voller Vorfreude bezogen wir unsere Apartments und machten uns gleich auf den
Weg, die schöne Umgebung zu erkunden. Darunter auch die Tauchbasis, dort haben wir erst
einmal alles in unsere Kisten gepackt und uns einen Überblick verschafft. Die wichtigsten
Fragen konnten wir schnell klären, sodass wir gut vorbereitet waren und alles seinen
geregelten Ablauf hatte.
Anschließend haben wir die Gruppe in Kochteams eingeteilt und auch direkt die Tauchbuddies
für den nächsten Tag festgelegt. Zudem haben sich schon ein paar Freiwillige gefunden, die
bereit waren, in den nächsten Tagen einkaufen zu gehen, sodass alles gut organisiert war und
jeder wusste, was zu tun ist.
Wir hatten jeden Tag einen Bootstauchgang zur Verfügung, zusätzlich konnten wir am Hausriff
so oft abtauchen, wie wir wollten – ein Luxus, den wir voll ausgekostet haben. Unter Wasser
hatten wir unzählige faszinierende Begegnungen. Besonders beeindruckend war der Moment
mit dem Marmorrochen, aber auch die überraschende Entdeckung einer schimmernden
Salpenkette blieb unvergesslich. Während wir an verschiedenen Stellen entlangtauchten, trafen
wir auf Kalamare und eine neugierige Zwergsepia. Beim Nachttauchgang konnten wir einen
Oktopus beobachten, der ruhig aus seinem Versteck hervortrat und mit einer blauen
Taschenlampe die Unterwasserwelt nochmal in ganz anderen Farben bestaunen.
Seepferdchen, die sich geschickt tarnten, entdeckten wir dennoch und konnten sie aus der
Nähe beobachten. Dazu kamen Drachenköpfe, ganze Barakuda-Schwärme und mehrere
Muränen, die das Erlebnis endgültig perfekt machten.
Die zehn Tage gingen leider viel zu schnell vorbei, und so traten wir am Samstagmorgen, dem
18.10., die Rückfahrt an. Unterwegs legten wir einen Zwischenstopp in Lyon ein, wo wir am Abend
gemütlich essen gingen und anschließend übernachteten. Die Franzosen waren zwar nicht
besonders angetan von Fitz’ flauschigem Jumpsuit mit Gewürzgurken, aber wir fanden ihn alle
großartig. Am Sonntag erreichten wir schließlich gegen 14 Uhr wieder Langen, wo unsere schöne
Reise leider ihr Ende fand.
Vielen Dank an Cedric für die tolle Organisation, die Fahrer und alle, die mit angepackt haben, um
unsere Reise möglich zu machen.
Bis zum nächsten Jahr. Wir sehen uns in Tamariu bei den Seepferdchen.