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Unterwasserhockey

Diese Unterwasser-Mannschaftssportart wurde 1954 von einem englischen Tauchlehrer als Konditionstraining für den Tauchsport erfunden und hat sich seit dem auf allen Kontinenten verbreitet. In Deutschland ist der Sport jedoch weniger bekannt.        

Regeln

Es spielen 2 Teams aus jeweils 6 Spielern und 4 Auswechselspielern gegeneinander und versuchen mit Schlägern einen Puck in das am Beckenboden stehende gegnerische Tor zu schießen. Dabei sind die Spieler mit Flossen, Maske und Schnorchel ausgerüstet und spielen am Boden eines Schwimmbeckens, dessen optimales Ausmaß bei 24 x 20 x 2,5 m (L x B x T) liegt. 

So wie bei anderen bekannten Hockey-Sportarten kommt es sehr auf Technik, Taktik und Schnelligkeit an. Nur durch die richtige Technik und viel Übung gelingt es, den 2,5 kg schweren Puck mit dem ca. 20 cm langen Schläger über die nötige Distanz zu einem Mitspieler oder ins Tor zu schießen. Reicht die Kraft oder die Luft nicht mehr, um dem Gegner davonzuschwimmen, muss der Puck zu einem Mitspieler gepasst werden.

Mit einer guten Technik können geübte Spieler dabei bis zu vier Meter weit und über Beine oder Flossen hinweg schießen. Der Puck darf nur mit dem Schläger gestoppt, geführt und geschossen werden. Dies ist im Grunde die wichtigste Regel dieses Sports, neben dem Grundsatz, dass andere Spieler nicht festgehalten oder behindert werden dürfen.

Einführung ins UW-Hockey

Interesse?

Vereine, die Interesse haben, UW-Hockey im Training auszuprobieren, können sich an den Ansprechpartner wenden.